Kupplung zerlegen 180° Jota

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Moderator: Jürgen W.

keks999
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Kupplung zerlegen 180° Jota

Beitrag von keks999 »

Hallo zusammen,

nachdem der Motor fast komplett zerlegt ist, bleibt nur noch die Kupplung.
An und für sich keine Affäre, wenn ich nich nicht irgendwo mal gelesen oder gehört hätte, dass man sie hinterher mit Spezialwerkzeug zentrieren müsste. Bin mir auch nicht sicher ob das nur für die 120° Jota gilt.
Vielleicht kann mich ja jemend erhellen.

Danke und viele Grüße
Manfred
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Ernesto
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Re: Kupplung zerlegen 180° Jota

Beitrag von Ernesto »

Das bekommt man auch mit einem Lineal oder Ähnlichem hin.

Ernesto
keks999
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Re: Kupplung zerlegen 180° Jota

Beitrag von keks999 »

Des kann schon sein, ich weiss aber immer noch nicht, was ich überhaupt zentrieren soll.
Der Aufbau der Kupplung unterscheidet sich eigentlich nicht von anderen, außer dass die Scheiben feiner verzahnt sind.
Das Zentrieren kenne ich eigentlich nur von Trockenkupplugen a la BMW oder Guzzi.

Gruß Manfred
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Scheng
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Re: Kupplung zerlegen 180° Jota

Beitrag von Scheng »

Hallo Manfred,
so wie ich es kenne schiebst Du Reib- und Stahlscheiben auf die Kupplungsnabe und richtest den Kram so aus, dass Du die Kupplungsglocke aufsetzen kannst.

Wenn im Betrieb die Kupplung betätigt wird, setzt sich der Kram sowieso im Rahmen seines Spiels. Großartig zentrieren muss man da m. E. nicht.

Gruß,
Jo
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Ernesto
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Re: Kupplung zerlegen 180° Jota

Beitrag von Ernesto »

Die #ußeren Zähne der Scheibeb müssen in die innere Verzahnung derm Kupplungsglocke passen.
Andre G
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Re: Kupplung zerlegen 180° Jota

Beitrag von Andre G »

Hi,
Ernesto meint wahrscheinlich die Flucht des Kupplungszahnrades zum Primärzahnrad, die man mit einem Lineal prüfen kann.
An der Laverda Kupplung muss nichts zentriert werden. Wichtig ist allerdings, dass der 4 Kant Block oder Keil richtig in der Aufnahme der Druckplatte sitzt. Und- ich glaube aber nur spätere Modelle haben zum Getriebe hin zwei Reibscheiben, die mit zwei kleinen Zugfedern verspannt sind. Dies soll das Klappern der Kupplung verhindern. Um das vernünftig zu montieren und die Reibscheiben so auszurichten, dass die Glocke draufgeht, gibt es ein Spezialwerkzeug. Das ist eine aufgeschnittene Kupplungsglocke, welche die Montage der Federn und der Glocke erleichtert, und mit der alle Reibscheiben ausgerichtet werden können. Vielleicht meinte Ernesto auch, dass die Reibscheiben mit einem Lineal ausgerichtet werden können.
Das ist wahrscheinlich mit Zentrieren gemeint. Es ist etwas kniffelig die Reibscheiben so ausgerichtet zu bekommen, dass die Glocke draufgeht.
Ich mache es ohne Spezialwerkzeug. Ich ziehe zwei Druckfedern leicht an, so dass die Scheiben etwas kleben aber noch leicht verschoben werden können. Ich richte die Zähne dann auch so aus, dass sie möglichst gleich stehen. Durch hin und herdrehen der Glocke, etwas Druck, gegenhalten am inneren Korb und leichte Schlägen mit den Plastikhammer auf die Glocke, richte ich die Scheiben aus, bis die Glocke ganz draufgeht.
Die Glocke ist innen angefast und kann so die Lamellen, die nicht ganz richtig stehen, einfangen. Dann nehme ich sie wieder runter und ziehe alle Druckfedern an. Glocke wieder drauf, fertig!
Was die Kleinen Federn angeht, ich lasse die weg,
Alles klar? Viel Erfolg
Andre
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Ernesto
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Re: Kupplung zerlegen 180° Jota

Beitrag von Ernesto »

Vielleicht meinte Ernesto auch, dass die Reibscheiben mit einem Lineal ausgerichtet werden können.
So ist es.
Durch hin und herdrehen der Glocke, etwas Druck, gegenhalten am inneren Korb und leichte Schläge mit den Plastikhammer auf die Glocke, richte ich die Scheiben aus, bis die Glocke ganz draufgeht.
Ja, das klappt ganz gut.
keks999
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Re: Kupplung zerlegen 180° Jota

Beitrag von keks999 »

Hallo zusammen.

danke für Euere Antworten.
So sehe ich das auch. Wie bei jeder anderen Kupplung, einfach nur die Scheiben ausrichten und Deckel drauf.
Bei ner BMW mit Trockenkupplung brauchte man einen Dorn, um die Reibscheibe bein Einbau zu zentrieren.

Ich hab eben nur mal was von einen Zentrierwerkzeug für die Laverda gelesen, ich glaub das war mal beim Andy Wagner, dem Laverda Spezi aus Konstanz, und da bin ich eben hellhörig geworden.

Alles gut.

Gruß Manfred
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Thorsten
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Re: Kupplung zerlegen 180° Jota

Beitrag von Thorsten »

Hallo Manfred,
Möglicherweise hast du etwas beim Hai über die Kupplung der 120°-Motoren gelesen. Diese Kupplungen brauchen gemäß Laverda ein Spezialwerkzeug zum Ausrichten der Kupplung, da die Beiden letzten Scheiben über eine Feder gegeneinander verspannt werden müssen.
Thorsten W.
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keks999
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Re: Kupplung zerlegen 180° Jota

Beitrag von keks999 »

Hallo Thorsten,

Jetzt kommen wir der Sache schon näher.
Das ist bei meiner 180° Jota auch der Fall. Entweder hat mal jemand umgerüstet oder es liegt an dem relativ späten Baujahr.

Des ist tatsächlich etwas kniffelig.
Gibt es dafür einen Workaround oder muss ich das seber meine kleinen, grauen Zellen bemühen.

Gruß Manfred
Andre G
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Re: Kupplung zerlegen 180° Jota

Beitrag von Andre G »

Hallo Manfred,
wie ich bereits geschrieben habe, kann man die Federn zwischen den beiden hinteren Lamellen auch weglassen. Es hat mir mal jemand gesagt, dann können sie auch nicht brechen und in den Ölkreislauf kommen. Ich lasse sie bei meiner SFC und der RGS weg. Die SFC hat jetzt über 90000 km auf der Uhr und die RGS 135000 km.
Ohne die spezielle Kupplungsglocke ist es schwierig die Federn zu montieren. Jürgen (RGS) hat da seine eigene Methode entwickelt, um die Lamellen ohne das Spezialwerkzeug zu montieren.
Soweit ich mich erinnere setzt er zwei weiter Bohrungen in die Zähne der Reibscheiben und fixiert die Reibscheiben mit den Federn mit Draht in der richtigen Position und zwar so, dass er den Draht nach der Montage wieder entfernen kann.
Man muss sich eben zu helfen wissen…..
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Thorsten
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Re: Kupplung zerlegen 180° Jota

Beitrag von Thorsten »

Hallo Manfred,
ich könnte mir gut vorstellen das einer der Vorbesitzer den Umbau vorgenommen hat, um mögliches Rupfen der Kupplung zu elimenieren.
Thorsten W.
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keks999
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Re: Kupplung zerlegen 180° Jota

Beitrag von keks999 »

Laut den LAVERDA Unterlagen wurde die Modifikation wohl ab W.-Nr. 6878 bei der 1000er eingeführt.
Meine hat 7681. Scheint also wohl original so zu sein.

Das mit dem weglassen der Federn scheint mir in der Tat eine Option zu sein.
Ich weiß aber jetzt wenigstens wo das Problem lag, weil nach der Demontage war nicht zwingend zu ersehen, dass die Federn vorgespannt waren. Jetzt passt das Ganze aber nach dem verdrehen (vorspannen) um zwei Zähne genau in die vorhandenen Aussparungen.

Danke nochmal für Euere Hilfe

Gruß Manfred
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Thomas R.
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Re: Kupplung zerlegen 180° Jota

Beitrag von Thomas R. »

Hallo Manfred,
du hast eine der späten 180° Modelle, glaube MKIII wird der Motor bezeichnet.
Deine Pickups sind auf der Linken Seite und du hast eine ND-LIMA.
Der Motor sieht optisch aus wie der 120° Motor,
nur die Kurbelwelle und die Nockenwelle sind auf 180°aufgebaut.
Dadurch hast du eine Lamelle mehr in der Kupplung und die letzten zwei haben die Feder verbaut.
Nur so als Hintergrund, ist also alles original.
Die neueren Modelle haben also die Leistungsfähige ND-LIMA.

Ein Bild vom Moped macht alles ein bisschen einfacher.

VG
Thomas
keks999
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Re: Kupplung zerlegen 180° Jota

Beitrag von keks999 »

Hallo Thomas,

ich dachte eigentlich, dass die Bezeichnung 180° Jota fürs erste ausreicht und bin auch nicht auf die Idee gekommen, dass LAVERDA an der Kupplung herumgeschraubt hat.

Nachdem ich nun auch schon einige japanische Motorräder restauriert habe muss ich im Vergleich dazu sagen, dass die Informationsbeschaffung bei LAVERDA, sagen wir mal - anspruchsvoll - ist, da es keine komplette Teileliste für das jeweilige Modell / Baujahr gibt und man sich das passende aus verschiedenen Teilelisten zusammenklauben muss. Von einem passenden Werkstatthandbuch ganz zu schweigen, welches die späten Varianten beschreibt.

Gruß Manfred

PS: Bild is grad schwierig, da komplett zerlegt. biggrin
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